Das BKA hat heute eine aktuelle Virenwarnung herausgegeben.

KAPA warnt vor aktuellem Computervirus DNS-changerDemnach ist ein Trojaner im Umlauf. Der Schädling mit Namen "DNS-changer" leitet Benutzer auf täuschend echt nachgemachte Seiten um. Ziel sind hauptsächlich Seiten mit Abfragen von Benutzerdaten, Kontodaten und Zugangscodes, um diese dann zu erspähen.

Der Trojaner ist verhältnismäßig leicht zu erkennen, jedoch muss er bis Anfang März bereinigt sein, sonst kommen Nutzer von befallenen Computern von da ab nicht mehr ins Internet.

Hier die Gründe, warum der 8. März Stichtag ist und wie Sie prüfen können, ob Sie betroffen sind:

Weiterlesen: KAPA warnt vor neuem Virus - Kein Internet ab 8. März

Bereits Ende 2010 wurde eine schwere Sicherheitslücke bei gängigen WLAN-Routern entdeckt und veröffentlicht. Ein Angreifer kann bei aktiviertem WPS innerhalb weniger Stunden in den Router eindringen, das Netz ausspähen oder den Zugang mißbrauchen. Da laut aktueller Gesetzeslage (KAPA berichtete seinerzeit: Artikel 1, Artikel 2) der Betreiber eines WLAN für die Sicherheit verantwortlich ist, greift für diesen Fall die Mitstörerhaftung des Anschlussinhabers.

Schützen kann man ein Funknetz vor solchen Angriffen vorerst, indem man in der Konfigurationsoberfläche WPS abschaltet, was bei den meisten Geräten klappt, aber nicht bei allen. KAPA Kunden haben - sofern es nicht explizit verlangt wurde - auf Geräten, welche bei KAPA erworben und von KAPA eingerichtet wurden, standardmäßig diese Funktion ausgeschaltet.

KAPA rät dringend zur Überprüfung Ihres Routers, da mittlerweile eine frei verfügbare Software veröffentlicht wurde, mit welcher auch wenig technisch Begabte auf einfach Weise in das Netz eindringen können.

Sind Sie unsicher? Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns unter: 02361 3773-0

 

 

BGH beschliesst neues WLAN-GesetzKarlsruhe (ddp): “Internetnutzer müssen ihren WLAN-Anschluss durch ein persönliches Passwort vor dem unberechtigten Zugriff durch Dritte schützen. Andernfalls haften sie, wenn Fremde über einen unzureichend gesicherten Zugang eines solchen drahtlosen lokalen Funknetzes urheberrechtlich geschützte Werke herunterladen oder verbreiten – etwa Musiktitel. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Mittwoch entschieden. (…)”

Entwarnung für alle Kunden, bei denen das WLAN von KAPA eingerichtet wurde. Die vom BGH geforderten Voraussetzungen sind bei KAPA von Beginn an Standard!

Sie haben Ihren Router nicht bei uns bezogen und sind unsicher?

Rufen Sie uns einfach an. Gerne überprüfen wir Ihr WLAN und sichern es gegebenenfalls nach BGH-Vorgabe ab!

Lesen Sie hier die offizielle Pressemitteilung des BGH

Pressemitteilung vom 12.05.2010 | 09:52

 
Privatpersonen können auf Unterlassung, nicht dagegen auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, wenn ihr nicht ausreichend gesicherter WLAN-Anschluss von unberechtigten Dritten für Urheberrechtsverletzungen im Internet genutzt wird. Das hat der u. a. für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs entschieden.

Die Klägerin ist Inhaberin der Rechte an dem Musiktitel "Sommer unseres Lebens". Mit Hilfe der Staatsanwaltschaft wurde ermittelt, dass dieser Titel vom Internetanschluss des Beklagten aus auf einer Tauschbörse zum Herunterladen im Internet angeboten worden war. Der Beklagte war in der fraglichen Zeit jedoch in Urlaub. Die Klägerin begehrt vom Beklagten Unterlassung, Schadensersatz und Erstattung von Abmahnkosten.

Das Landgericht hat den Beklagten antragsgemäß verurteilt. Das Berufungsgericht hat die Klage abgewiesen.

Der Bundesgerichtshof hat das Berufungsurteil aufgehoben, soweit das Berufungsgericht die Klage mit dem Unterlassungsantrag und mit dem Antrag auf Zahlung der Abmahnkosten abgewiesen hatte. Der BGH hat angenommen, dass eine Haftung des Beklagten als Täter oder Teilnehmer einer Urheberrechtsverletzung nicht in Betracht kommt. Auch privaten Anschlussinhabern obliegt aber eine Pflicht zu prüfen, ob ihr WLAN-Anschluss durch angemessene Sicherungsmaßnahmen vor der Gefahr geschützt ist, von unberechtigten Dritten zur Begehung von Urheberrechtsverletzungen missbraucht zu werden. Dem privaten Betreiber eines WLAN-Netzes kann jedoch nicht zugemutet werden, ihre Netzwerksicherheit fortlaufend dem neuesten Stand der Technik anzupassen und dafür entsprechende finanzielle Mittel aufzuwenden. Ihre Prüfpflicht bezieht sich daher auf die Einhaltung der im Zeitpunkt der Installation des Routers für den privaten Bereich marktüblichen Sicherungen.

Diese Pflicht hatte der Beklagte nach Auffassung des Bundesgerichtshofs verletzt. Er hatte es bei den werkseitigen Standardsicherheitseinstellungen des WLAN-Routers belassen und das Passwort nicht durch ein persönliches, ausreichend langes und sicheres Passwort ersetzt. Ein solcher Passwortschutz war auch für private WLAN-Nutzer bereits im Jahre 2006 üblich und zumutbar. Er lag im vitalen Eigeninteresse aller berechtigten Nutzer und war mit keinen Mehrkosten verbunden.

Der Beklagte haftet deshalb nach den Rechtsgrundsätzen der sog. Störerhaftung auf Unterlassung und auf Erstattung der Abmahnkosten (nach geltendem, im Streitfall aber noch nicht anwendbaren Recht fallen insofern maximal 100 € an). Diese Haftung besteht schon nach der ersten über seinen WLAN-Anschluss begangenen Urheberrechtsverletzung. Hingegen ist der Beklagte nicht zum Schadensersatz verpflichtet. Eine Haftung als Täter einer Urheberrechtsverletzung hat der Bundesgerichtshof verneint, weil nicht der Beklagte den fraglichen Musiktitel im Internet zugänglich gemacht hat. Eine Haftung als Gehilfe bei der fremden Urheberrechtsverletzung hätte Vorsatz vorausgesetzt, an dem es im Streitfall fehlte.

Urteil vom 12. Mai 2010 - I ZR 121/08 - Sommer unseres Lebens
OLG Frankfurt, Urteil vom 1. Juli 2008 - 11 U 52/07 (GRUR-RR 2008, 279) LG Frankfurt, Urteil vom 5. Oktober 2007 - 2/3 O 19/07

Karlsruhe, den 12. Mai 2010


Pressestelle des Bundesgerichtshofs
76125 Karlsruhe
Telefon (0721) 159-5013
Telefax (0721) 159-5501

Mit der neuen Technologie namens Psychedelic-Lan ist es nun möglich, Gedanken an das Telefon zu übertragen.
Es ermöglicht Ihnen, einfache telefonische Vorgänge zu automatisieren.
Sie haben noch im Hinterkopf, dass Sie einen Rückruf zu einem Kunden hatten? Kein Problem mit Psy-Lan.
Sie setzen das Headset auf, denken an den Kunden und Psy-Lan verbindet Sie automatisch mit der Person, an die Sie gedacht haben. Die komfortable einohrige Tragweise des Headsets ermöglicht es Ihnen, sich frei in der Wohnung/Büro/Firma zu bewegen.
Es kommuniziert per Bluetooth mit Ihrer Telefonanlage und per EEG (Elektroenzephalographie) mit Ihrem Kopf.

Es ist komplett unschädlich und sogar umweltfreundlich durch die Mini-Solarzellen, die es stetig aufladen. Durch die jahrelange Entwicklung und durch Tests an Praktikanten kann die KAPA Computer GmbH eine Schädlichkeit ausschließen. Wir danken nochmals unseren Praktikanten, die sich diesen Tests unfreiwillig unterzogen haben.